Bezirksgruppe Lippstadt

Jahresbericht 2009

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Vortrag „Hochwasserrisikomanagement“und Jahresversammlung am 3.3.2009

Zunächst hielt Frau Dr. Ing. Gesa Kutschera vom Büro Hydrokontor Aachen einen eindrucksvollen Vortrag über die Möglichkeiten Hochwasserszenarien zu berechnen und darzustellen. Sie knüpfte an Wasserrahmenrichtlinie an und leitete zur „neuen“ Hochwasserrichtlinie über. Notwendig und möglich sei es inzwischen auch Klimaszenarien auf – und darzustellen und bei allen Planungen zu berücksichtigen. Dies zeigte sie am Beispiel der Vechte.

Das Ing. Büro Hydrokontor hat hierfür ein HWR-Tool entwickelt, dass auch über das Internet zugänglich gemacht werden soll. Anschließend fand die Jahresversammlung statt. Nach dem Bericht über das vergangene Jahr wurden die beabsichtigten Veranstaltungen für 2009 besprochen. Bei den drei alternativen Exkursionsvorschlägen nach

a) Dresden(BWK-Bundestagung),
b) Thüringen(Pumpspeicherbecken Leibis/Lichte, Erfurt usw. )
c) Hamburg/Dänemark

fiel die Wahl auf letzteres.

Veranstaltung: “Biogasanlagen"am 26.5.2009

Die Kollegen Jürgen Windmeier (UWB-Soest) und Manfred Steinwachs (UWB-Paderborn) berichteten im Haus Düsse, dem landwirtschaftlichen Versuchsgut bei Bad Sassendorf, über die wasserrechtliche und - technische Seite der Biogasanlagen. Besonderes Augenmerk richteten sie dabei auf Fehler, beobachtete Mängel und Unfälle. In diesem Zusammenhang wurde ein im Entwurfstadium befindliches entsprechendes Merkblatt vorgestellt. Anschließend wurde die Thematik unter den Teilnehmern lebhaft diskutiert.
Letztendlich bleibt festzustellen, dass aus wasserwirtschaftlicher und wasserrechtlicher Sicht noch viel zu tun bleibt.
Eine Besichtigung der versuchsguteigenen Biogasanlage rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Fachexkursion nach Hamburg und Dänemark vom 24.9.09 bis zum 27.9.09

Am frühen Morgen gestartet, war der erste Stopp bei dem Projekt der Stadt Hamburg
„ HafenCity “ geplant.

Hamburg „HafenCity“

Der erste Anlaufpunkt unserer Exkursion war die neue HafenCity in Hamburg. Herr Jahnke von der Hafencity Hamburg GmbH führte uns über den sich entwickelnden neuen Stadtteil Hamburgs.
Die HafenCity Hamburg GmbH als Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg hat unter anderem die Aufgabe die Erschließungsmaßnahmen zu planen und durchzuführen.
Die HafenCity ist ein einmaliges Projekt der Innenstadtentwicklung in Europa. In unmittelbarer Nähe zum Hamburger Zentrum gelegen, vergrößert es dieses um 40 Prozent. Über die historische Speicherstadt gelangt man auf das bisher als Gewerbe- und Industriegebiet genutzte Hafengelände direkt an der Elbe.
Insgesamt sollen in den nächsten Jahren ca. 5.500 Wohnungen für 12.000 Menschen und über 40.000 Arbeitsplätze entstehen. Bisher sind die beiden Quartiere Sandtorkai und Dalmannkai fertig gestellt, weitere sind im Bau oder befinden sich in der Planungsphase.
Aus wasserwirtschaftlicher Sicht interessant ist, dass die HafenCity sich außerhalb der öffentlichen Hochwasserschutzlinie der Innenstadt liegt. Aus diesem Grunde sieht das Konzept der HafenCity vor, Teile des Gebietes, die heute eine Höhe von 4,50 bis 7,2 Meter üNN haben, auf ein hochwassersicheres Niveau von mindestens 7,5 Meter üNN zu errichten. Diese Plangebiete sind nach dem so genannten Warftenprinzip durch ihre höhere Lage vor Überflutungen geschützt.
Da die alten Kaianlagen nicht mit zusätzlicher Auflast durch Bodenmaterialien und Gewicht belastet werden können, nehmen die aufgehöhten Flächen einen Abstand von bis zu 20 Metern von der Kaimauer ein. Diese freien Flächen entlang der Uferzonen werden im Rahmen der Realisierung der HafenCity zu attraktiven, qualitätsvollen öffentlichen Stadträumen, z.B. zu maritimen Promenaden umgestaltet. Die hafentypischen Bezüge zu den Wasserflächen und die vorhandenen Kaimauern bleiben hierdurch weitgehend erhalten.
Die Entwicklung der HafenCity fordert neben der Entwicklung von baulichorganisatorischen Lösungen für den Schutz von Menschen und Gebäuden vor Hochwasser, ein hochliegendes Wegenetz. Dieses hochwassersichere Wegenetz garantiert auch bei extremen Sturmfluten eine uneingeschränkte Zufahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienste. Hochliegende Wegeverbindungen werden in jeder Entwicklungsphase der HafenCity realisiert, um die Zugänglichkeit jedes Einzelgebietes für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge zu gewährleisten.
Die Entwässerung erfolgt im Trennsystem, wobei das verschmutzte Regenwasser vor der Einleitung in die Elbe gereinigt wird. Im Hochwasserfall wird das Schmutzwassernetz abgeschiebert und abgepumpt.
Eine weitere Aufgabe der Erschließung ist die Entsandung der ehemaligen Hafenbecken. Da diese über Jahre hinweg nicht genutzt wurden wirkten sie wie Sandfänge der Elbe. Der entnommene Schlick ist kontaminiert und muss aufbereitet werden. Der Traditionshafen ist schon fertig, als nächstes steht der Yachthafen an.

Nach dem sehr informativen Rundgang durch Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt brachte uns der Bus zu den Landungsbrücken St. Pauli, die Ende des 19. Jahrhunderts gebaut worden und im 2. Weltkrieg jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren.
Dort wartete schon die Barkasse Ruth auf uns, die uns auf eine informative Rundfahrt durch den Hamburger Hafen nahm.
Der Hamburger Hafen, oft auch als Tor zur Welt bezeichnet, liegt von der Mündung der Elbe in die Nordsee, 115 km landeinwärts an der Unterelbe und nimmt eine Fläche von 7250 ha ein, wovon 4331 ha Landfläche sind. Die Geschichte des Hamburger Hafens reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Damals betrieb die 200 Einwohner Siedlung schon Fernhandel. Obwohl der Hafen an einem Fluss liegt, ist er nicht nur Deutschlands größter Seehafen, sondern auch Europas zweitgrößter Containerhafen. Das Hafengebiet liegt überwiegend im Süden von Hamburg. Oberhalb von Hamburg verzweigt sich die Oberelbe in Norder- und Süderelbe, um sich nach ca. 15 km in Höhe von Altona wieder zur Unterelbe zu vereinen. Die Hafenanlagen liegen überwiegend an diesen beiden Elbarmen. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Containertransport jedoch immer mehr durchgesetzt, so dass westlich des Zusammenflusses der beiden Elbarme an der Unterelbe leistungsfähige Umschlaganlagen für Container entstanden sind.
Die Elbe hat bei Hochwasser eine Tiefe von 16, 3 m. Der mittlere Tidehub beträgt 3,63 m; der Gezeitenstrom 2,5 Knoten; das sind 4,6 km/h. Unabhängig vom Wasserstand können Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 12,8 m in den Hafen ein- oder auslaufen.

Zunächst führte uns die Fahrt auf der Ruth durch die Speicherstadt, die bis heute der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt ist und auf Tausenden von Eichenpfählen gegründet ist. Mit den beeindruckenden neugotischen Backsteinfassaden macht sie einen fast sakralen Eindruck. Heute hat dieser Teil des Hafens für die Lagerung der Umschlaggüter keine Bedeutung mehr. Gebaut wurde die Speicherstadt zusammen mit dem Freihafen in der vorletzten Dekade des 19. Jahrhunderts.
Weiter führt die Rundfahrt an den Hafenanlagen der Norder- und der Süderelbe vorbei. Umgeschlagen werden hier Güter aller Art; von Sauggut über Massengut bis zu Stückgut. Der Güterumschlag im Hamburger Hafen betrug 2008 140,4 Mio. Tonnen. Davon wurden 95,1 Mio. Tonnen in Containern umgeschlagen. Das entspricht einem Umsatz von 9.737.000 TEU (Twenty Feet Equivalents Units (Zwanzig Fuß Container)). Der Warenaustausch mit Asien überstieg dabei 50 Prozent.
Am Zusammenfluss von Norder- und Süderelbe machte im Westen der erst 2003 fertig gestellte Containerhafen Altenwerder durch einen Wald von Kränen auf sich aufmerksam. Danach ging es über die Norderelbe zurück zu den St. Pauli Landungsbrücken.

Abends trafen ein paar von uns noch Prof. Dr. Ing. Erik Pasche, der an der TH Hamburg Harburg lehrt. Ganz nebenbei zeigte er uns das lebendige Leben in der Großstadt Hamburg.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Norden bis tief in das Festland Dänemarks, nach Herning.

Die Bezirksgruppe Lippstadt-Paderborn des BWK besuchte im Rahmen einer Exkursion nach Dänemark die H e r n i n g R e n s e a n l ae g.
Dies ist eine Kläranlage im Mischsystem für 175.000 Einwohner und einen Schlachthof, der für die Hälfte der Gesamtfracht, die in der Kläranlage biologisch behandelt wird, verantwort¬lich ist. Verschiedene andere Betriebe sind von untergeordneter Bedeutung. Das zugehörige Kanalsystem hat eine Länge von 1.200 km.
Für Planung, Bau und Betrieb einschließlich Eigenüberwachung ist die Kommune zuständig.
Die Anforderungen für die Gewässergüte werden von der Regierung vorgegeben.
Das Eingangspumpwerk besteht aus drei Schnecken für einen Mischwasserzufluss bis zu
2 m3/s. Die anschließende Rechenanlage ist in einem Gebäude. Innerhalb des Gebäudes ist die Anlage vollständig geschlossen mit Sichtfenstern an den einzelnen Anlagenteilen.
Nach dem zweistraßigen belüfteten Sandfang fließt das Abwasser durch die zwei Rundbecken der Vorklärung. Die Denitrifikation und die Nitrifikation werden in den vier Umlaufbecken der Belebung durchgeführt. Die Belebungsbecken sind mit Kerzenbelüftern am Boden ausgestattet. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit der jederzeitigen Entnahme der Kerzenbelüfter, die an Schienen oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befestigt sind, für Reinigungs- und Reparaturzwecke. Der Anteil der Verfahrensanteile zur Stickstoffentfernung ist variabel. Das Abwasser fließt jeweils an der Stirnseite der Belebungsbecken über Schwel¬len direkt in die die parallel angeordneten Rechteckbecken der Nachklärung. Diese verfügen über hydraulisch betriebene Grundräumer. Zur Vergleichmäßigung des Zuflusses zur Kläran¬lage sind zwei Pufferbecken mit insgesamt 10.000 m3 Volumen vorhanden.
Die Kläranlage Herning wurde nach der Errichtung 1993 weitgehend automatisiert. Heute besteht dort neben den üblichen Messeinrichtungen eine Othophosphatmessung im Zulauf sowie Messeinrichtungen für Ammonium, Nitrat und eine Redoxmessung in den Belebungsbecken. In den zwei Faultürmen (mesophil und thermophil) werden pro Tag ca. 200 m3 Biogas erzeugt, das in einem Blockheizkraftwerk zur Beheizung der Faultürme und der Gebäude sowie zur Stromerzeugung verwertet wird. Der Überschüssige Schlamm wird mit Flockungsmitteln behandelt, in einer Zentrifuge entwässert und anschließend zur Verbrennung nach Deutschland verbracht.
Die Anforderungen an die Einleitung in den benachbarten Bach, der nach kurzer Fließstrecke in den Gødstrup Sø mündet, sind wie folgt:
BOD 10 mg/l, COD 75 mg/l, SS 15 mg/l, Tot N 8 mg/l, P 1 mg/l, NH4-N 3 mg/l.
Die Istwerte für Gesamtstickstoff und Gesamtphosphor liegen bei ca. 4 mg/l und bei ca. 0,2 mg/l. Der niedrige Wert für Gesamtphosphor wird durch dreimalige Fällung mit FeCl3 erreicht. Die Vorklärung ist vor der Vorklärung, die Zwischenfällung vor der Nachklärung und eine Nachfällung vor dem Sandfilter, der die letzte Behandlungsstufe der Kläranlage ist.
An der Einleitungsstelle war eine braune Fahne sichtbar, die die auf eine etwas zu hohe Fällmittelmenge schließen lässt.

Am Abend stand noch die Besichtigung der Stadt Aarhus auf dem Programm, immerhin die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Nach besonderen Häusern, kleinen Häusern, ein wenig Geschichte belohnte ein abendlicher Ausblick vom Turm des Rathauses für die Anstrengung.
Anschließend labte sich die Gruppe bei zugegeben teuren dänischem Bier an dänischen Speisen in der Theater Bodega.

Der Besuch bei Siemens Windpower am nächsten Tag zeigte einen Betrieb, der innerhalb der letzten Jahre wuchs und wuchs und inzwischen 5.000 Mitarbeiter beschäftigt. Hier werden die „ Maschinen“ und Flügel gebaut. Die größte Maschine leistet immerhin 3,2 MW, eine enorme Zahl für eine Windkraftmaschine. Dazu gehören natürlich auch gigantische Flügel, die als Grundbestandteil aus Balsaholz hergestellt werden. Außerdem verfolgt Siemens Windpower eine sehr eigene Firmenphilosophie, was seine Mitarbeiter anbetrifft. Man sieht sich als große Familie und es scheint zu funktionieren. Dies mit Blick auf die vielfältige nationale Zugehörigkeit der Mitarbeiter.

Am Nachmittag des 26.09.09 hatten wir etwas ganz besonderes auf dem Programm, die weltgrößte Biogasversuchsanlage. Sie befindet sich in Foulum, auf einem riesigen staatlichen Versuchsgut. Dort wird von vielen Studenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranten der Universität Aarhus im Bereich der Biogastechnologie, optimaler Tierhaltung und Pflanzenanbau geforscht.
Uns wurde der weltgrößte Biogasversuchsreaktor mit seinem Volumen von 1.200 m³ und einer täglichen Gasproduktion von max. 5.700 m³ gezeigt, sowie der derzeitige Versuchs-aufbau erläutert. Das Biogas wird aus Mischungen von Jauche, Mais, Rüben und Grasschnitt produziert. Im Jahr produziert die Anlage ca. 850.000 m³ Biogas. Daneben befanden sich in einer benachbarten Halle kleinere Biogasreaktoren, bis Hosentaschengröße, an denen die Biogastechnologie erforscht wird.
Anschließend konnten wird einen modernen Kuhstall besichtigen, wo dass melken der Kühe vom Computer durchgeführt wurde und auch die Zeiten und die Häufigkeit des Milchabgabe von der Kuh bestimmt wurde.
Sehr interessant waren auch die vier Lysimeter auf dem Gelände, mit denen an verschiedenen landwirtschaftlichen Kulturen der Wasserbedarf erforscht wird.

Am Sonntagmorgen ging es dann nach 3 erlebnisreichen Tagen gemächlich nach Westfalen zurück.

Bernward Tewes; Peter Wendland; Markus Mihatsch ; Alfred Koll; Veit Dreessen; Norbert Hurtig

Exkursion RRB Werl-West am 21.10.2009

Unter Führung von Dipl.-Ing. Wolfgang Sowa wurde bei herbstlichem Sonnenwetter die im nördlichen Stadtrand gelegene Großbaustelle besichtigt. Einen ersten Überblick der vom Ing.-Büro Sowa geplanten Maßnahme wurde Eingangs im Baucontainer anhand von Plänen gegeben. Am Auslauf eines vorhandenen Regenüberlaufbeckens (RÜB) ist ein rd. 20.000 m³ fassendes Regenrückhaltebecken (RRB) als Trockenbecken geplant. Die anfallenden Aushubmassen (rd. 50.000m³) wurden vor Abtransport mit Kalk stabilisiert und anschließend zur weiteren Einbau in einem Lärmschutzwall an der BAB A 44, abtransportiert.
Das Ablaufbauwerk wird als Schützbauwerk ausgeführt. Bei drohendem Rückstau infolge von Hochwasser kann das RRB dort abgeriegelt werden. Die Entleerung erfolgt dann über ein ebenfalls vorgesehenes Hochwasserpumpwerk. Dem Auslaufbauwerk folgt ein naturnah gestaltetes Ablaufgerinne, das im weiteren Verlauf den angrenzenden Sönnerbach mit aufnimmt und kurz vor der unterhalb liegenden Mülldeponie in den Salzbach einmündet.
Am angrenzenden Salzbach selbst sind zur Strukturverbesserung des Bachlaufes vier neuanzulegende Gewässerschlingen vorgesehen.

Die Anlagen waren bis auf ein paar Restarbeiten zum Zeitpunkt der Besichtigung fast vollständig fertig gestellt. Der im Jahr 2009 trockene Sommer sorgte für einen zügigen Bauablauf, sodass die geplante Bauzeit von einem Jahr sicher eingehalten werden konnte.
Bei der anschließenden Begehung des ca. 20 ha großen Areals konnten daher die Teilnehmer die Umsetzung der Planung gut nach verfolgen.
Die Gesamtherstellungssumme der Maßnahme beträgt rd. 3 Mio. Euro.
Als Resümee kann festgehalten werden, das die Maßnahme ein Gewinn für die Natur und für die Wasserwirtschaft darstellt.

Stephan Streicher

Resümee des Jahres:
Ein Programm mit nicht vielen , aber anspruchsvollen und gut besuchten Veranstaltungen.

Norbert Hurtig

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